Hier finden Sie eine Übersicht über die Inhalte der Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (gemäß AEVO)

Wer junge Leute ausbilden will, muss neben den fachlichen Kenntnissen unter anderem auch die pädagogische Kompetenz dazu nachweisen. Das Zeugnis der bestandenen Ausbilder-Eignungsprüfung ist die Voraussetzung dafür, ausbilden zu dürfen. Der Lehrgang bei der Akademie Schmidt ermöglicht angehenden Ausbildern eine optimale Prüfungsvorbereitung, wahlweise als Wochenendveranstaltung an zwei Tagen, ein Vollzeitkurs in fünf Tagen oder als Inhouse-Seminar.

Die Vorbereitung auf die Ausbilder Eignungsprüfung befähigt Sie, Auszubildende im Betrieb anzuleiten und in der Ausbildung zu begleiten. Neben der Berechtigung der Ausbilder nach AEVO muss auch der Betrieb zur Ausbildung berechtigt sein. Das Zertifikat berechtigt Sie zur Ausbildung in allen Betrieben egal ob im Handwerk oder im kaufmännischen Bereich.

 

Inhalte der Prüfungsordnung für die Ausbilder Eignungsprüfung:

Handlungsfeld 1

1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

  • Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
  • Mitwirkung bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen
  • Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darstellen
  • Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen und dies begründen
  • Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf prüfen sowie, ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch Maßnahmen außerhalb der – Ausbildungsstätte (Ausbildung im Verbund, überbetriebliche Ausbildung oder andere geeignete Maßnahmen), vermittelt werden können
  • Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereitenden Maßnahmen einschätzen
  • Im Betrieb die Aufgaben der an der Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abstimmen

Handlungsfeld 2

2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

  • Auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert
  • Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretung in der Berufsbildung berücksichtigen
  • Kooperationsbedarf ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule, abstimmen
  • Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anwenden
  • Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle veranlassen
  • Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können

Handlungsfeld 3

3. Ausbildung durchführen 

  • Lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen
  • Probezeit organisieren, gestalten und bewerten
  • Aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten
  • Ausbildungsmethoden und –medien zielgruppengerecht auswählen und situationsspezifisch einsetzen
  • Auszubildende bei Lernschwierigkeiten durch individuelle Gestaltung der Ausbildung und Lernberatung unterstützen, bei Bedarf ausbildungsunterstützende Hilfen einsetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit prüfen
  • Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote z. B. in Form von Zusatzqualifikationen machen und die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildungsdauer und die der vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung prüfen
  • Soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen sowie auf eine Lösung hinwirken Leistungen feststellen und bewerten,
  • Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auswerten, Beurteilungsgespräche führen, Rückschlüsse für den weiteren Ausbildungsverlauf ziehen

Handlungsfeld 4

4. Ausbildung abschließen

  • Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung unter Berücksichtigung der Prüfungstermine vorbereiten und die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss führen
  • Für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen bei der zuständigen Stelle sorgen und diese auf durchführungsrelevante Besonderheiten hinweisen
  • An der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken
  • Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten

Vorbereitung auf die Präsentation einer Ausbildungssituation

Die praktische Prüfung beinhaltet eine Unterweisung und das anschließende Fachgespräch, auch hier führen wir in unseren Kursen individuell für jeden Teilnehmer eine gezielte Vorbereitung durch.

Weitere Informationen erhalten Sie unter schmidt@poctass.de oder unter +49 (0)4822 37 89 51 2